Was kostet eine professionelle Website?
Die kurze Antwort
Eine professionell gebaute Website kostet in Deutschland meist zwischen 400 und 2.000 €, dazu laufende Kosten ab 10 € im Monat. Der Preisunterschied kommt fast immer vom Aufwand für Struktur, Texte und Technik — nicht vom Aussehen.
Warum die Preise so weit auseinandergehen
„Website erstellen lassen" kann fast alles bedeuten. Ein Baukasten, in dem du selbst eine Vorlage befüllst, kostet dich nichts außer deiner Zeit und einer Monatsgebühr. Eine Agentur mit fünf Beteiligten und einem Konzeptworkshop kann fünfstellig werden. Beides heißt Website.
Der Preis hängt vor allem an drei Dingen: wie viele Seiten es werden, wer die Texte schreibt, und wie viel Technik dahinter steckt. Eine Seite mit vier Unterseiten und einem Kontaktformular ist ein anderer Aufwand als ein Portal mit Login, Terminbuchung und Anbindung an ein Warenwirtschaftssystem.
Was den Preis dagegen kaum beeinflusst: wie „schön" die Seite aussehen soll. Gestaltung ist Handwerk, das ohnehin gemacht wird. Teuer wird es durch Umfang und Sonderfunktionen.
Womit du bei einer kleinen Website rechnen kannst
Für einen Verein, einen Handwerksbetrieb oder eine selbstständige Tätigkeit reicht meist eine Seite mit vier bis acht Unterseiten: worum es geht, was du anbietest, wer dahintersteckt, wie man dich erreicht. Dafür bewegt sich der Markt in Deutschland grob zwischen 400 und 2.000 €.
Bei mir beginnt so ein Projekt bei 400 €. Wird es größer – mehrere Standorte, mehr Unterseiten, aufwendigere Inhalte – liegt es zwischen 590 und 900 €. Ein Neubau einer bestehenden Seite beginnt bei 500 €, weil dort zusätzlich Inhalte übernommen und alte Adressen umgeleitet werden müssen.
Diese Zahlen sind Rahmen, keine Festpreise. Den festen Preis bekommst du nach einem Gespräch – zusammen mit einem anklickbaren Entwurf, damit du nicht auf eine Beschreibung vertrauen musst.
Die laufenden Kosten, die gern vergessen werden
Eine Website ist keine einmalige Anschaffung. Es fallen dauerhaft an: die Adresse im Netz (die Domain), der Speicherplatz auf einem Server (das Hosting) und – je nach Bauart – die Pflege der Software.
Genau hier liegt ein Unterschied, der oft übersehen wird. Eine Seite mit Redaktionssystem braucht regelmäßig Updates, sonst wird sie zum Sicherheitsrisiko. Eine statische Seite hat diese Software gar nicht erst, also auch keinen Update-Bedarf.
Bei mir liegt die Betreuung inklusive Hosting bei ab 10 € im Monat. Wenn dir jemand ein Angebot ohne laufende Kosten macht, frag nach, wer die Domain verlängert und wer reagiert, wenn die Seite ausfällt.
Was in einem guten Angebot stehen sollte
Ein Angebot, das nur aus einer Summe besteht, ist keins. Es sollte erkennbar sein, wie viele Seiten enthalten sind, wer die Texte schreibt, wer die Bilder besorgt, wie viele Korrekturrunden drin sind und was danach monatlich anfällt.
Genauso wichtig: was dir am Ende gehört. Domain und Inhalte sollten auf dich laufen, damit du jederzeit wechseln kannst. Ein Anbieter, der die Adresse auf sich registriert, macht den Wechsel später mühsam.
Und ein Warnzeichen zum Schluss: Wer dir einen bestimmten Platz bei Google zusagt, verkauft etwas, das er nicht liefern kann. Sichtbarkeit lässt sich aufbauen, aber nicht garantieren.
Häufige Fragen
Ist ein Baukasten nicht günstiger?
Kann ich in Raten zahlen?
Was passiert, wenn ich mittendrin abspringe?
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Ein Relaunch lohnt sich, wenn die Seite auf dem Handy nicht funktioniert, niemand mehr Änderungen einpflegen kann oder die Technik ungepflegt ist. Reine Geschmacksfragen sind kein Grund — dann reicht meist eine Auffrischung.
Bleiben Anfragen aus, liegt es meist an einem von zwei Dingen: es kommt niemand, oder es kommen die Falschen. Beides sieht man der Seite nicht an — deshalb kommt die Besucherfrage vor der Designfrage.
Was würde deine Seite kosten?
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